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Sightseeing Tipps Prenzlauer Berg: Mauerpark am Sonntag

Sightseeing Tipps Prenzlauer Berg – Ein Kiezrundgang

Mit dem Prenzlauer Berg assoziiert man gerne Gentrifizierung, Szene-, Künstler- oder Schwabenviertel. Dabei war der Bezirk im Norden Berlins ein gewöhnlicher Arbeiterbezirk, der anders daher kommt als die prunkvollen Gründerzeit-Viertel im Westteil der Stadt. Es lohnt sich, einen Tag zu investieren, um sich sein eigenes Bild vom „Prenzlberg“ zu machen. Hier meine Sightseeing Tipps Prenzlauer Berg. Eine Kleinstadt in Berlin Ich wohne seit über zehn Jahren im Prenzlauer Berg und komme erst jetzt auf den Gedanken, über meinen eigenen Kiez zu berichten. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ – ja, ja Herr Goethe, diesmal hammse recht. Der Prenzlauer Berg ist seit der Bezirksfusion im Jahr 2000 Teil von Pankow und hat mit über 160.000 Einwohnern die Ausmaße einer Großstadt. Einen guten Überblick über die Geschichte und die wichtigsten Fakten bekommt Ihr bei Wikipedia. Leider gibt es darüber hinaus wenig Brauchbares im Netz und Beiträge wie der vorurteilsüberfrachtete Berliner Stadtteil-Check auf Focus Online kann man sich sparen. An einem Sonntag in Berlin Wegen der Bearpit-Karaoke von Joe Hatchiban und dem Flohmarkt am Mauerpark finde ich im Sommer den …

Erkenntnisse über China: Großvater mit Enkelin auf Fahrrad

8 Reisetipps Xi’an – Mehr als eine Terrakottaarmee

Xi’an ist weit mehr als seine weltberühmte Terrakottaarmee. Die Stadt hat einen besonderen Charme und ist bei einer Chinareise ein spannender Kontrast zu den urbanen Highlights wie Peking, Shanghai oder Hongkong. Falls es Euer Zeitbudget erlaubt, lohnt es sich, ein paar Tage dranzuhängen, um Xi’ans interessante Ecken mit der Kamera einzufangen…

Eine Woche Peking: Mönch in roter Kutte

9 Peking Sightseeing Tipps – Eine Woche in Chinas Hauptstadt (2)

Neben den Hauptattraktionen bietet Peking eine Reihe von Highlights, für die bei organisierten Reisen oft keine Zeit bleibt. Es lohnt sich aber, dafür ein paar Tage länger in der chinesischen Hauptstadt zu verbringen. Hier meine Peking Sightseeing Tipps. Peking Sightseeing Tipps Die Top Highlights wie die Verbotene Stadt oder der Platz des Himmlischen Friedens sind ein absolutes Muss. Sich aber nur darauf zu konzentrieren, wäre grob fahrlässig. Die vielen anderen Attraktionen lohnen sich genauso und vermitteln oft ein viel besseres Bild von Peking. Besonders wenn Ihr einen Eindruck vom wirklichen Leben bekommen wollt, solltet Ihr das unmittelbare Zentrum verlassen oder spontan in die weniger belebten Seitenstraßen abbiegen. Quianmen Dajie Am südlichen Teil des Tian’men Platzes schließt die Pekinger Altstadt an, deren Hauptachse die Quianmen Dajie bildet. Die Straße hat eine über 500 Jahre alte Historie und wurde vor einigen Jahre komplett restauriert. Als Vorzeige-Objekt kommt sie aber etwa steril und kommerziell daher. Spannender wird es, wenn man nach zirka 100 Metern rechts in die Dashilan Daje abbiegt, wo Ihr kleinere Läden mit teilweise ziemlich schrägem Nippes findet. Nehmt Euch für den Altstadtteil ruhig ein bis zwei Stunden Zeit und streift auch …

Erkenntnisse über China: Schulkinder beim Lernen

Top 5 Peking Highlights – Eine Woche in Chinas Hauptstadt (1)

Wenn Ihr Peking richtig kennen lernen wollt, dann solltet Ihr mehr als die üblichen 2-3 Tage einplanen. Alleine die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nehmen einen durch ihren Umfang schon so in Beschlag, dass für die Stadt selbst keine Zeit mehr bleibt. Hier meine top 5 Peking Highlights. Die top 5 Peking Highlights Wie schon in meinem Beitrag über die ersten Eindrücke beschrieben, fällt es schwer, sich sofort in die Stadt zu verlieben. Trotzdem kann ich nur raten, sich mit Peking ausführlicher zu befassen und ein paar Tage zusätzlich zu investieren. Es gibt hier mehr zu entdecken, als man auf den ersten Blick annimmt. Es gibt in Peking eine Reihe von Highlights, die man einfach besuchen muss. Auch wenn touristisch überlaufen und über die letzten Jahre tot fotografiert, könnt Ihr erst dadurch die Größe des kulturellen Erbes erfassen, das die Stadt zu bieten hat. Verbotene Stadt Obwohl ich mir die Verbotene Stadt unter der Woche vorgenommen hatte, wurden am Eingang (nördlich des Tian’anmen-Platzes) zunächst meine schlimmsten Befürchtungen wahr. Der Touristenandrang war so groß, dass ich kurz mit dem Gedanken gespielt habe, das Ganze zu verschieben. Der erste Eindruck hat sich aber zum Glück schnell relativiert. …

Impressionen von Peking – Skorpione als Vorspeise

Peking ist auf Effizienz getrimmt und hat im Vergleich zu anderen Städten offensichtlich nicht den Anspruch zu gefallen. Lässt man sich aber auf den besondereren Charme ein, dann kann die chinesische Hauptstadt sogar richtig sympathisch sein. Hier meine Impressionen von Peking. Die ersten Impressionen von Peking Wenn Ihr Peking richtig kennen lernen wollt, dann solltet Ihr mehr als die bei Pauschalreisen üblichen 2-3 Tage einplanen. Alleine die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nehmen einen durch ihren Umfang schon so in Beschlag, dass für die Stadt selbst keine Zeit mehr bleibt. Rau und staubig Um besser zu verstehen, warum Peking so ist wie es ist, sollte man sich vorab mit der Geschichte des Landes auseinanderzusetzen. Einen guten Überblick verschafft Die kleine Geschichte Chinas von Kai Vogelsang. Der Norden Chinas galt schon immer als archaisch und „barbarisch“, was unter anderem mit den Eroberungsfeldzügen mongolischer Nomadenvölker zu tun hat. Die sehr „funktionale“ Architektur lässt kaum die heimelige Atmosphäre von anderen Kulturmetropolen aufkommen. Ich habe einige Tage gebraucht, um mich auf Peking einlassen zu können. Schön geht anders, aber die Schönheit liegt mehr in den geschichtsträchtigen Monumenten wie der Verbotenen Stadt und den Entdeckungen abseits der Attraktionen. Peking ist umgeben von trockener Steppenlandschaft. Entsprechend …

Reisetipp Venedig – Alles gar nicht so schlimm (1)

Romantik, Markusplatz, Lagunenstadt, Donna Leon, blablabla. Bis dato hatte ich keine große Lust nach Vendig zu fahren. Zu verkitscht, zu voll, zu teuer – dachte ich. Und als „Individual-Tourist“ ist das eh‘ uncool. Siehe da, ich habe auch bei diesem Trip wieder etwas dazugelernt und kann jetzt den Reisetipp Venedig – wenn auch mit Einschränkungen – mit voller Überzeugung weiterempfehlen. Reisetipp Venedig – Erkenntnisse Venedig erreicht Ihr von Deutschland aus blitzschnell. Mein Flug von Stuttgart dauerte weniger als eine Stunde. Check. Der Flughafen Marco Polo aber ist derzeit – Stand September 2016 – eine einzige Baustelle und entsprechend unübersichtlich. Der Transport mit dem (vorbestellten) Wassertaxi und die Organisation an der zehn Minuten entfernten Anlegestelle ist noch chaotischer. Dazu kommen schwüle 30 Grad, die das Warten auf das Boot nicht erträglicher machen. Die zirka halbstündige Fahrt durch die Lagune ist ein kleiner Höllenritt und jede Bugwelle ein Härtetest für den Rücken. Und trotzdem hat sich im Verlauf der Woche ein „Warum ausgerechnet Venedig?“ zuerst in ein „Alles gar nicht so schlimm.“ und am Ende sogar in ein „Da fahr‘ ich noch mal hin.“ verwandelt. Apropos Transfer, einen guten Überblick über die verschiedenen Optionen vom Flughafen Marco Polo …

Kulturtipps Venedig: Türen im Jüdischen Ghetto

Kulturtipps Venedig – Alles gar nicht so schlimm (2)

Es sind nicht nur die großen Locations und Events wie der Dogenpalast oder die Biennale, die den Kunstbetrieb prägen und es geht auch nicht nur um „altmodischen“ Renaissance-Prunk. Ihr werdet an vielen Ecken kleinere Ausstellungen und Ateliers lokaler Künstler und eine Menge „Modernes“ bis hin zur Avantgarde entdecken. Hier meine Kulturtipps Venedig. Kulturtipps Venedig Peggy Guggenheim Collection Im Palazzo der Kunstsammlerin Peggy Guggenheim direkt am Canal Grande gelegen findet Ihr eine großartige Kollektion an Bildern und Skulpturen nahezu aller namhaften modernen Künstler. Unter anderem die skandalträchtige Reiterskulptur „Angelo della Città“ von Marino Marini. Der Erzählung nach kann das bronzene Geschlechtsteil abgeschraubt werden und Fräulein Peggy hat damit in ihrem Palast gerne mal junge Männer gejagt. Internet: guggenheim-venice.it Fazit: Unbedingt anschauen. Ca‘ Rizzonico Beeindruckender Palast mit der für die Renaissance typischen Einrichtung, Deckengemälden und einer großen Bildergalerie im Dachgeschoss. Danach seid ihr mit Renaissance- und Barock-Kitsch – Pardon: -Prunk – erst mal bedient. Der Palazzo wirkt wie der kleine Bruder des Dogenpalast. Ihr solltet dafür aber trotzdem mindestens zwei Stunden einplanen. Internet: carezzonico.visitmuve.it Fazit: Gelungene Ergänzung zum Dogenpalast. Galleria dell‘ Accademia Die Galleria beherbergt in drei zusammenhängenden Gebäuden die weltweit größte Sammlung venezianischer Malerei, darunter namhafte Künstler …

10 Reisetipps Kyoto – Das kulturelle Zentrum Japans

Um einen Abstecher nach Kyoto kommt man bei einer Japan-Tour nicht herum. Die Stadt bezeichnet sich selbst als das kulturelle Zentrum des Landes, was durchaus stimmt, wenn man sich die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten anschaut. Das gleichnamige Klimaprotokoll tut sein Übriges, um den Bekanntheitsgrad zu steigern. Hier meine Reisetipps Kyoto. Reisetipps Kyoto – Die Kurzfassung Kyoto liegt im Westen der Hauptinsel Honshū und ist von Osaka nur eine halbe Stunde mit dem Zug entfernt. Obwohl ich mich viel lieber abseits der Touristenpfade bewege, stand Kyoto schon von vornherein als Etappenziel fest. Wenn Ihr das auslasst, habt Ihr einen der schönsten und wichtigsten Teile des Landes verpasst. Nicht nur die Stadt selbst, auch die Umgebung hat viel zu bieten und man sollte sich mindestens drei bis vier Tage Zeit nehmen. Den berühmten Fushimi-Inari-Schrein südlich von Kyoto habe ich leider nicht mehr geschafft. Dafür solltet Ihr noch mal einen zusätzlichen Tag einplanen. Gerade wegen der vielen Sehenswürdigkeiten müsst Ihr leider auch viel Tourismus in Kauf nehmen. Der Anteil an ausländischen Besuchern liegt im Vergleich zu anderen Zielen in Japan höher. Über Kyoto gibt es eine Reihe guter Reiseführer und ich möchte Euch …

Reisebericht Osaka – Ein Plädoyer für Tokios kleine Schwester

Osaka wirkt auf den ersten Blick wie Tokios kleine Schwester. Mit immerhin 2,5 Millionen Einwohnern wächst sie aber im Schatten der japanischen Hauptstadt zu einem attraktiven Geheimtipp heran. Hier mein Reisebericht Osaka. Reisebericht Osaka – Erster Eindruck Tokio, Kyoto und Hakone im Mount Fuji (Fujijama) Nationalpark standen als Etappenziele für meine Japan-Tour schon fest. Für den dritten Städte-Trip konnte ich mich lange nicht zwischen Yokohama, Hiroshima und Osaka entscheiden. Das Rennen hat dann Osaka gemacht und es war eine gute Wahl. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen düst man von Tokio aus knappe drei Stunden nach Osaka. Gleich beim ersten Erkundungsgang wird klar, dass die Uhren hier anders ticken. Die Osakaer wirken selbst in den überfüllten Hot Spots lange nicht so gehetzt wie die Hauptstädter. Auch der Klamotten-Stil ist anders. Während Tokio eher businessmäßig daher kommt, dominiert in Osaka lässiges Outfit. Die drittgrößte Stadt Japans steht nicht unbedingt an erster Stelle bei Reisegruppen. Und wenn, dann konzentriert sich das meiste auf den Kaiserpalast. Ansonsten hat man es fast ausschließlich mit Einheimischen zu tun. Leider ist aber auch die Verständigung schwieriger. Viele Restaurants haben keine übersetzen Karten und gute Englischkenntnisse sind im Vergleich zu …